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Re: Interieur

Beitrag von Prodatron » 01.05.2010, 19:21

Sehr geil!! :) Hätte nicht gedacht, daß Du die OHC schon dieses WE fertig bekommst!
Besten Dank für Deine Arbeit!
Dann kannste ja morgen schon das Dash mitnehmen :D

Hier schonmal die Info, wie man das dann mit dem Original-Dashpad zusammenpappt:

http://www.knightfoundation.net/2008F0r ... =1&t=12298

(runterscrollen für die Bilder der verschiedenen Schritte)

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Re: Interieur

Beitrag von Mister Knight » 07.05.2010, 07:33

so...habe das Dash wieder zusammen und bin der MEinung, daß es kein Vergleich mehr zu vorher ist...

Video hier:

http://www.youtube.com/watch?v=p0C0I7NT0VU

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Re: Interieur

Beitrag von Bibi » 07.05.2010, 13:42

Jo, sieht super aus!
Hehe, zu vorher gar kein Vergleich, finde ich. Ist für mich sowieso unverständlich, wie Rob so eine Bastelbude überhaupt losschicken konnte.

Wann wird das Dash eingebaut?

Gruß
Björn

Btw.: Ich bekomm noch mal Augenkrebs, wenn ich dein Foto sehe... nicht, dass das noch ansteckend ist.. :D

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Re: Interieur

Beitrag von Prodatron » 11.02.2011, 17:07

Neben der Komplettrestauration von KITTs Basis ist auch eine völlige Überarbeitung seiner Innereien geplant. Gerade der Bereich Elektrik und CarPC soll nochmal neu gestaltet werden. In den drei Jahren meiner Replica-Zeit hab ich auch dank der anderen Projekte einige Erfahrungen sammeln können und möchte diese nun in mein eigenes Fahrzeug einbringen.

Wie viele Replicas verfügte KITT über eine Zweitbatterie, die im Ersatzradfach untergebracht war. Bei der Batterie handelte es sich um eine wartungsfreie 55Ah Gel-Batterie die mittlerweile nach mehreren Tiefentladungen ihren Geist aufgegeben hatte. Mister Knight schaffte mittels Holzkonstruktion darüber auch noch die Unterbringung der Endstufe.

Tatsächlich paßt in das Fach, zukünftig "Power-Fach" genannt, aber noch deutlich mehr rein. Nach einigem Vermessen und Probieren kamen wir zu dem Schluß, daß folgendes möglich ist:

- Wesentlich größere Zweitbatterie mit diesmal 95Ah. Noch größer sind nur noch LKW-Batterien, und die sind von den Abmessungen her unmöglich im Fach unterzubringen.
- Einbau des Spannungsumwandlers. Dieser stellt über den Batteriestrom 230V zur Verfügung und dient umgekehrt als Ladegerät, wenn man ihn an eine Steckdose schließt. Er lag bisher in einer größeren Version im Kofferraum und verschwendete dort eine Menge Platz. Die kleinere Version hat mit "nur" 1200Watt zwar eine geringere Dauerleistung, dafür liefert das integrierte Ladegeraet mit 10A aber doppelt soviel Strom.
- Zusammen mit der Endstufe soll ein kleines Mini-Mischpult installiert werden, welches die Audiosignale von Radio und CarPC mischt und in die Endstufe führt.
- Zu guter letzt sollen alle Sicherungen, Tiefentladeschutz mit integrierten Schaltern für zwei Hauptstromkreise und das Trennrelais zur Starter-Batterie untergebracht werden.
- Das ganze soll so gut wartbar bleiben wie möglich. Nach Abnahme der Original-Verkleidung sollte man an alles drankommen, ohne die ganze Konstruktion demontieren zu müssen.

Christian begann nun mit dem Zurechtschneiden der Holzplatten. Hierfür verwenden wir Sperrholzplatten, die über eine hohe Stabilität verfügen, sich nicht mit der Zeit ausdehnen bzw. verformen und geringe Dicke und Gewicht haben. Als Vorlage dienen Pappstücke, die an die entsprechenden Stellen angehalten und ausgeschnitten werden. Die Platten können so sehr genau zurechtgesägt werden, so daß sie sich vollständig an die Karosserieformen anfügen und dabei stramm sitzen. Ziel ist es, daß man beim Öffnen der Seitenfächer kein Blech mehr sieht, sondern nur noch mit Teppich bezogene Holz- und Karosserieteile. Christian erwies sich beim Entwerfen, Anfertigen und Montieren der Teile als sehr talentiert und penibel. Einige Abende gingen bei ihm drauf, bis das Power-Fach Gestalt annahm. Mehrmals sah es danach aus, daß es doch nicht passen würde, sich die Komponenten beim Hereinsetzen oder Herausnehmen zu sehr verkanten würden oder die Innenverkleidung nicht mehr draufpassen würde. Schließlich war's dann aber genau so wie gedacht - paßt 1A! Jetzt fehlt noch der Sicherungskasten und die Verkabelung...

(klicken zum Vergrößern)

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild

Christian hatte ebenfalls mit der Montage des Black-Taillight-Covers begonnen. Details folgen in einem späteren Beitrag, hier nur schonmal zwei Fotos vom bereits gut sitzenden und schön glänzenden BTC :)

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Re: Interieur

Beitrag von Bibi » 11.02.2011, 21:14

Wow, das Ding sieht ja genial aus. Vor allem an den Montagepunkten kein Stück verzogen. Das würde man bei der Spiegelung ja sofort sehen.
Wenn du es jetzt noch schaffst, dass der TüV nicht meckert, hast du gewonnen ;-)

Weiter so,

Bibi

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Re: Interieur

Beitrag von Prodatron » 11.02.2011, 22:55

@Bibi: Für den TÜV bau ich dann halt die originalen 82er Taillights ein (siehe auch hier ), ich hab jetzt ein schönes Tausch-Set. Naja, erstmal gucken, wie das so im Sonnenlicht aussieht wegen Spiegelung, und was der Vorstand im April dazu meint usw. bevor ich mich damit regelmässig auf die Strasse traue...

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Re: Interieur

Beitrag von ChrisFTB » 12.02.2011, 01:21

Der Vorstand meint (und das weiß ich schon jetzt aus sicherer Quelle): Ausbauen und bei mir einbauen :D

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Re: Interieur

Beitrag von Teddy » 12.02.2011, 10:01

Jaja, die Weiten der seitlichen Radkästen.

Nur zur Erinnerung auf der anderen Seite passt auch noch vieles rein! :wink:
Ist zwar etwas kleiner, aber auch nicht zu verkennen.

Ein kleiner Tip, der vielleicht hilft. Auf der "Bodenplatte" des rechten (Beifahrer) Radkastens "war" bei mir so ein ca 3cm großer Stopfen drin, welcher perfekt geeignet ist um entfernt/ersetzt zu werden.
Ich führe da meine 220V ins Freie. So kann KITT auf dem Treffen mal schnell eine Grillrunde eröffnen. )KITT(
Dazu aber in Kürze mehr, bei meinem Projekt.

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Re: Interieur

Beitrag von GrandmasterA » 12.02.2011, 13:42

Den Stopfen würde ich nicht komplett verschließen. Der dient nämlich als "Wasserablauf", wenn die Dichtungen mal versagen sollten. Keine Ahnung, wie hoch die Gefahr ist, aber wenn's irgendwo im Heckklappenbereich reinläuft, dann landet das Wasser in diesen Radkästen und kann dann über diese Stopfen abgelassen werden.

Während meiner Umbauzeit hatte ich das tatsächlich mal auf der Fahrerseite. Mir ist bis heute ein Rätsel, woran es lag...
Bild Bild

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Re: Interieur

Beitrag von Prodatron » 15.02.2011, 03:01

Schon seit Anfang 2008 war geplant, KITTs Gehirn, den CarPC, im linken Kofferraumfach unterzubringen. Schnell war ein entspechendes Haltebrett gebaut und die notwendigen Kabel verlegt. Anfangs mangels Dashboard und Lowerconsole wurde der vorbereitetete CarPC allerdings nie verbaut. Auch hier bot sich nun ein sauberer Neustart an.

(klicken zum Vergrößern)

Bild Bild

Hatte ich bisher immer aufgrund der KFZ-Umgebung lüfterlose Lösungen im Auge, die über kein einziges bewegliches Teil verfügten (inklusive SSD-Festplatte), so hat das letzte Experiment meine Meinung geändert: Das lüfterlose Systeme war für mich zu langsam, neigte mit seinem Single-Core zu kurzen lästigen Hängern, gerade in Kombination von DNS und Videos, und wurde aber trotzdem so heiß, daß auf dem Mainboard wohl eine kalte Lötstellen entstanden ist, und nur noch startete, wenn vorgewärmt wurde.

Im Januar legte ich mir daher nochmal einen CarPC mit neuem Gehäuse zu, das genau doppelt so groß wie das alte ist, Lüftereinbau-Möglichkeiten enthält und eine zusätzliche PCI-Karte erlaubt. Letzteres war zunächste als zweite Grafikkarte interessant, um alle drei Bildschirme ohne USB-Adapter direkt ansteuern zu können. Das hat bisher nicht so ganz geklappt, trotzdem bin ich bisher sehr viel zufriedener mit dem kompletten Core2Duo-System, es ist verdammt schnell und stabil und macht genau das, was es soll.

Zumindest am Gehäuse möchte ich jetzt wirklich nichts mehr ändern. Zuerst war gar nicht klar, ob das wegen seiner Dicke überhaupt in das Seitenfach paßt, und ich hatte schon mit einer platzfressenden Kofferraummulden-Unterbringung gerechnet, wie man es oft woanders sieht. Allerdings stand das alte Brett sehr weit in den Wagen rein. Ohne dieses war Platz ohne Ende vorhanden, und so war klar, daß auch das "große" Gehäuse dort hineinpaßt.

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild

In den letzten Tagen hat Christian nun mit dem Zuschneiden und Anpassen des in Zukunft "Mikroprozessor-Faches" (in Anlehnung an die Bezeichnung für KITTs Zentraleinheit/Gehirn) verbracht. Dabei war Millimeterarbeit angesagt. Die Blechverläufe auch in diesem Teil des Fahrzeugs sind alles anderes als rechtwinklig, aber trotzdem möchte man, daß die Konstruktion stramm sitzt und sich perfekt an die Gegebenheiten anpaßt. Wichtig waren uns hier auch zwei Dinge:

- Christian stellte klar, daß man an die Sidemarker-Birne bei einem Ausfall einfach herankommen muß, ohne die ganze Konstruktion auseinanderzubauen; beim Öffnen des Faches sollte man trotzdem kein nacktes Blech sehen, alles soll schön verkleidet und mit Teppich bezogen sein
- mir wiederum war es wichtig, den CarPC so schnell und einfach wie möglich ein- und ausbauen zu können; das Ding muß für nachträgliche Installationen und Konfigurationen immer mal wieder zurück auf den Schreibtisch - sowas im Auto zu machen ist halt eine Qual

Christian berücksichtigte bei der Planung daher eine Wartungsklappe für die Sidemarker-Birne. Ich entschied mich dafür, den CarPC diesmal kopfüber in das Fach zu verstauen. Da er sowieso kein DVD-Laufwerk hat (wird per USB unter's Dash verlegt) und man dank genügender Anschlüsse auf der Rückseite auf die vorderen USB-Anschlüsse verzichten kann, war die Vorderseite eh nicht mehr wichtig. Somit können alle Kabel komfortabel auf der oben gut zugänglichen Rückseite angeschlossen werden. Nach mehreren Anpassungsvorgängen hat Christian es dann geschafft, das Fach so zu bauen, daß der CarPC auf den Millimeter genau zwischen Brett und dem Kofferraummulden-Trennblech paßt. Er sitzt so bereits sehr fest, wird aber unten noch mit einem Klettverschluß gehalten, der auf einem Winkel aufsitzt.

Testweise haben wir dann versucht, die Sidemarker-Birne über die Wartungsklappe zu wechseln. Und tatsächlich, das hat problemlos geklappt :) Zu guter letzt habe ich noch die Maße des neuen 10fach USB-Hubs kontrolliert. Dieses soll vorne in das Mittelkonsolen-Fach integriert werden. Auch das passte zufriedenstellend.

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Re: Interieur

Beitrag von Prodatron » 15.02.2011, 11:00

teddy hat geschrieben:Ein kleiner Tip, der vielleicht hilft. Auf der "Bodenplatte" des rechten (Beifahrer) Radkastens "war" bei mir so ein ca 3cm großer Stopfen drin, welcher perfekt geeignet ist um entfernt/ersetzt zu werden.
Ich führe da meine 220V ins Freie. So kann KITT auf dem Treffen mal schnell eine Grillrunde eröffnen. )KITT(
Uff, ob ich die auch außerhalb des Kofferraums ins Freie lege, darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht... So oder so brauche ich aber hinten noch einen Weg nach draußen, da ich die Unterbodenbeleuchtung-Controlbox diesmal hinten unterbringen möchte (vorne unter'm Beifahrerfußraumfach wird es schon voll genug). Das von Andreas angesprochene Problem mit dem Wasser kenn ich... :?

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Re: Interieur

Beitrag von Teddy » 15.02.2011, 14:06

Ja, da ist ganz schön viel zu realisieren,.. (wenn man will)
Das mit dem PC hast du schön gelöst!

Hattest du nicht zuvor das Voom Gehäuse von dem US Anbieter?
Baust du auch eine Winde ein? Meine 3,5Tonnen Winde wartet auch noch auf den Einbau in der Front :(

Ist generell interessant zu sehen, was alles realisiert wird in der Szene!

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Re: Interieur

Beitrag von Prodatron » 15.02.2011, 14:25

Ach ja, Du hast ja noch eine Winde, der absolute Knaller!! :D Dann fehlt nur noch Oilslick und Smokerelease :P
Bevor ich nicht die Front wieder dran hab, weiß ich hier aber auch noch nix konkretes. Wir wollen die Türen nach Möglichkeit erst ganz am Ende wieder montieren, da es sich ohne zigmal besser arbeiten läßt. Aus dem Grunde werden dann auch noch nicht die Kotflügel und die Front montiert (da man sonst wiederum die Türen nicht vernünftig montieren kann). Also gerade ist uns da eine gewisse Reihenfolge aufgezwungen.

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PS: Das Voom-Gehäuse hatte ich nie gehabt, sondern das Calu-Gehäuse. Das hat zwar auch Kühlrippen, ist aber nur ca. halb so groß wie das Voom2.

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Re: Interieur

Beitrag von Teddy » 15.02.2011, 19:38

Ah gut, dachte schon du bist mit den Voom2 PC unzufrieden, da hätte ich jetzt geschluckt.
Bisher funkt der nämlich recht gut, im verstecktem Kellerstübchen. :)

Ja, die WInde findet bei mit auf der Unterseite des (3,1 Motor) des Luftfilters ihren Platz.
Oil Slick kommt sicher. Smoke eher nicht.
Aber das ist ja dein Beitrag. Bin schon ruhig. :)

Bin gespannt, was du dir noch alles einfallen lassen wirst.

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Re: Interieur

Beitrag von Prodatron » 03.03.2011, 17:44

In den letzten Tagen konnte der Ausbau des Kofferraums weiter in Richtung Abschluß gebracht werden. Zunächst wurde das Powerfach finalisiert. Nun ist auch der Spannungswandler installiert und angeschlossen. Alle Tests verliefen erfolgreich. Der Lüfter hat Platz genug, man spürt an bestimmten Stellen den Luftzug, und nichts wird auch auf Dauer warm (wobei man das bei den winterlichen Temperaturen noch nicht wirklich beurteilen kann). Das Gerät liefert schön 230V über die Zweitbatterie. Umgekehrt wird die Batterie geladen, wenn man den Wandler extern ans 230V Netz schließt. Hier war zu sehen, daß das Trennrelais auch in die andere Richtung schaltet: Nachdem die Zweitbatterie eine Weile geladen wurde, stieg die Spannung auf über 13,1Volt, das Relais schaltete durch, und auch die Erstbatterie wurde dann mitgeladen.

(klicken zum Vergrößern)

Bild Bild Bild Bild

Mittlerweile ist auch der neue Subwoofer eingetroffen. Die Boxen in den B-Säulen sind zwar schon recht leistungsstark, für den optimalen Sound wird aber noch etwas mehr Bass benötigt. Der bisherige Subwoofer war ein ziemlicher Klotz und verschwendete viel Platz im Kofferraum. Da das Ziel jetzt ist, trotz aller verbauter Komponenten die Kofferraummulde so weit wie möglich frei zu halten, hab ich mich für einen aktiven Flat-Subwoofer entschieden, der z.B. für den Einbau unter Sitzen gedacht ist.

Nachdem wir für diesen die Anschlüsse verlegt haben, konnten wir endlich den Kofferraum-Teppich wieder einlegen. Vor drei Jahren hatte ich mich für einen schwarzen Teppich entschieden, da dieser pflegeleicht ist, einen schönen Kontrast zum sonstigen Tan-farbenen Interieur bietet, aber auch gut zur Mittelkonsole und Dash passt. Das entspricht zwar nicht dem Original, aber ich hab's aus genannten Gründen nie bereut, und es sieht jetzt wieder einfach nur schön aus. Jetzt fängt es wieder an, in KITT gemütlich zu werden :) Der schwarze Subwoofer verschwindet dabei fast völlig in der Mulde.

Bild Bild Bild Bild

Nun soll es mit der Verkabelung und der Unterbringung weiterer Elektro- und Elektronik-Komponenten im vorderen Bereich weitergehen. Neben der Dashboard-Elektronik sind dies unter anderem:

- Funkschloß-Modul
- DoorLED-Modul
- CarPC-Relaiskarten
- OHC-Relaiskarte
- USB-Hub-Netzteil
- Boxen-Umschalter
- vordere Sicherungen- und Verteiler-Einheiten

Zur weiteren Planung haben wir nochmal testweise das derzeit leere Dashboard-Gehäuse in den Wagen eingesetzt. Die noch fehlende Frontscheibe ist dabei übrigens ein Segen! Sehr gut konnte man jetzt sehen, wo wieviel Platz ist, und wo was alles in unsichtbaren oder aber zugänglichen Bereichen untergebracht werden kann. Wie schon angenommen ist tatsächlich im Bereich hinter den Monitoren und auf der Beifahrerseite noch sehr viel Platz unter dem Dash. Hier sollte es also keine Engpässe geben.

Bild Bild Bild Bild

Rob hatte das Dashboard letztes Jahr dummerweise mit der einfachen Pilot-Voicebox ausgeliefert, in der nur eine Fläche aufleuchtet, wenn KITT spricht. Die spätere Voicebox der 1/2 Staffel hat im Unterschied dazu einen größeren Anzeige für den Lautstärke-Pegel, so daß die entsprechende Elektronik nicht hinter die alte passen würde. Da Rob kräftig mit Zweikomponenten-Kleber gearbeitet hatte, war es alles andere als einfach, die alte Voicebox aus dem Dash "herauszukratzen", ohne das GFK selbst zu beschädigen. Wir müßten sie in kleine Stückchen zerschneiden, dann war sie schließlich draussen.

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