Exterieur

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Future Knight
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Re: Exterieur

Beitrag von Future Knight » 29.04.2011, 16:40

Na klar habe ich das alles zur Hand...

Die habe ich von Conrad

Das sind die Stecksysteme "MATE-N-LOK"
Die einzelnen Stiftkontakte: 749828-24
Die einzelnen Buchsenkontakte: 749804-24

Und die Gehäuse Bsp. 749696-62

Das sind die Steckverbindungen die einfach Spitze und absolut Safe sind.

Einfacher und besser geht es kaum noch.
Vor allem du kannst die Größen selber aussuchen wieviele Pole so ein Stecker haben soll.
Das sind die für die "mittleren" Größen.
Die gibt es aber auch noch als Flachsteckerverbindung im Gehäuse.
Je nachdem was Du alles so an Saft darüber jagen möchtest.

LG Future Knight
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Prodatron
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Re: Exterieur

Beitrag von Prodatron » 29.04.2011, 17:26

Erneut besten Dank! :) Alles weitere besser per PN, sonst wird's hier zu off-topic und langweilig für die anderen ;)

CU,
Prodatron

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Re: Exterieur

Beitrag von Prodatron » 03.05.2011, 14:57

Im Januar traf der neue Halogen-Scanner von Lectric Enterprise zusammen mit der Dashbord-Elektronik ein. Zwar hatte ich letztes Jahr schon den LED-Scanner von Brenon erworben, dieser hat sich allerdings durch zu viele Mängel disqualifiziert, insbesondere wegen des kaum vorhandenen Leucht-Effekts. Derzeit sind Halogen-Lampen für den Scanner einfach nach wie vor das Non-Plus-Ultra. Da der Scanner auch eine Audio-Ausgabe unterstützt, und ein gutes Replica ab und zu mal "Wusch-Wusch" machen sollte, ging die Überlegung los, wie man den Sound realisiert.

- Die beiden großen Außenlautsprecher sind schon vorhanden und haben einen sehr guten Klang. Allerdings werden sie über die Hauptendstufe im Powerfach versorgt, in welche auch CarPC- und Radio-Signale eingehen. Statt des bestehenden 2fach Mixers wäre ein 3fach Mixer notwendig, außerdem könnte man den Scanner dann nicht mehr unabhängig betreiben und hätte das Scanner-Geräusch bei entsprechender Boxen-Schaltung auch im Innenraum.
- Ein eigenes Lautsprechersystem dagegen braucht zusätzlichen Platz im Motorraum, ist dafür aber völlig unabhängig.

Schon im Januar hatte ich einen 30Watt-Druckkammerlautsprecher ("Horn") besorgt, den ich für den Scanner verwenden wollte. Diese sollen sich besonders gut für Outdoor-Einsätze eignen, zudem haben die Scannersounds keine extremen Anforderungen an Höhen und Tiefen, weshalb die Lösung vernünftig erschien. Als das Ding dann eintraf, wirkte es viel zu riesig, um irgendwo im Motorraum noch Platz zu finden. Nach Anschluß an den Scanner brachte es einen guten Ton, der eigentlich schon zu gut war. Der Scanner erzeugt zwischen den typischen Zisch-Geräuschen jeweils ein sehr unschönes Knacken. Bei ersten Tests zuhause mit einem kleinen PC-Lautsprecher ist dieses kaum aufgefallen, mit dem großen Horn dagegen kam es sehr unangenehm rüber. Auch sonst scheint die Qualität des Scanner-Tonsignals nicht perfekt zu sein, und je klarer dieses abgespielt wird, desto negativer fällt das auf.

(klicken zum Vergrößern)

Bild Bild Bild Bild

Eine Lösung war schließlich gefunden: Für die DoorLED-Lautsprecher mußte ein Endstör-Kondensator verbaut werden, da der laufende Scanner leise Klick-Geräusche in diesen auslöst. Zum Glück reichte ein kleiner NF-Endstörfilter aus, den man vor den Cinch-Eingang der Endstufe steckt. Da beides Stereo ist, die DoorLEDs aber nur ein Mono-Signal benötigen, war der zweite Kanal noch frei und kann somit für den Scanner verwendet werden. Und tatsächlich hört sich dieser mit dem Filter schon deutlich besser an! Das Knacken zwischen den Zisch-Samples ist allerdings zu intensiv, als daß es ganz entfernt werden könnte. Wenigstens ist es nun abgeschwächter und fällt nicht mehr unangenehm auf.

An die selbe Stelle im Beifahrerfußraum wurde nun ein 30A Relais verbaut, über welches der Scanner über CarPC oder Overhead-Konsole aktiviert werden kann. Ebenfalls wurde ein Brückenkabel verlegt, über welches der Scanner-Sound ein- und ausgeschaltet werden kann.

Bild Bild Bild Bild

Das letzte Problem wurde dann auch behoben. Der Druckkammerlautsprecher paßt auf den Zentimeter genau zwischen KITT-Front und Lampenträger. Das Horn wird dabei nach oben ausgerichtet und endet exakt unter der Scanner-Bar. Das Geräusch geht also genau von dieser aus, womit ein optimales Ergebnis erreicht wird. Es mußte dann allerdings noch abgedichtet werden, da es nun wie ein Wasserkrug nach oben offen ist. Trotz der Abdeckung durch die Front kann z.B. beim Waschen Wasser in dieses laufen. Dazu klebte Christian eine Plastikfolie stramm über die Öffnung, zusätzlich wurde ins untere Ende des Gehäuses ein Loch gebohrt, durch das dennoch eingedrungenes Wasser abfließen kann. Glücklicherweise haben beide Modifizierungen das Klangbild nicht beeinflußt.

Die Unterseite der Front sieht dank Frontside-Deflektors schon recht gut verkleidet aus, trotzdem gibt es noch die Öffnung in der Mitte, in der jetzt das Horn zu sehen ist. Da die Zusatzscheinwerfer hier auch nach unten rausstrahlen, was je nach Geschmack als weniger schön angesehen werden kann, beschlossen wir, die Front unten komplett zuzumachen. Dazu besorgten wir im Baumarkt eine Hartschaum-Platte, die Christian entsprechend zusägte und mittels zusätzlicher Winkel, die an den Lampenträger genietet wurden, festschraubte. Jetzt macht KITT auch von unten eine gute Figur. Der Kühler dürfte durch die Modifizierung nicht beeinträchtigt werden, da er sowieso von diesem Bereich abgeschottet hinter dem Lampenträger sitzt. Allerdings kommt nun kein Luftstrom mehr durch die Front nach unten durch. Ob sich das negativ auswirkt, müssen wir in der Praxis noch testen.

CU,
Prodatron

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